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TANK

Wo beginnt die technische Erweiterbarkeit des Menschen und gibt es eine Grenze, wo sie aufhören soll? Was macht einen technologisch optimierten Körper lustvoll, zufrieden, sozial oder glücklich? Welche Interessen und Ideen stecken hinter dem Versuch nach Körperverbesserungen durch neue Technologien?

Re-combine my DNA, this body isn't here to stay.

Die Soloperformance TANK von Doris Uhlich widmet sich dem Thema ‚Körper 2.0’ und vielen ungestellten Fragen nach den gesellschaftlichen Dimensionen der Selbstoptimierung: nach der Rolle des Begehrens, der Faulheit oder nach der Zukunft sich verändernder physiologischer Vorgänge oder des individuellen Geschmacks.

Just another move, join the transhuman groove?

Im Zentrum des Stücks stehen ein vom Berliner Kollektiv Proper Space gebauter Tank.  Im Tank kann der Körper als Experimentierfeld und als Gegenstand des Umbaus gezeigt werden. Das aus der Science-Fiction bekannte Motiv, das von Test Tube Girls der 1950er Jahre bis zu Alien: Resurrection immer wieder als szenisches Arrangement der Körpermodifikationen auftaucht, steht in der Regel für die Isolation von unbekannten und gefährlichen Lebensformen. In Doris Uhlichs Performance avanciert der Tank zu einem Ort des Studiums und der Erprobung von Körpertransformationen.

Konzeption: Doris Uhlich, Boris Kopeinig
Choreografie, Performance: Doris Uhlich
Dramaturgische Zusammenarbeit: Adam Czirak, Yoshie Maruoka
Sound: Boris Kopeinig
Text: Boris Kopeinig, Doris Uhlich
Tank: Proper Space (Angela Ribera, Konstanze Grotkopp, Juliette Collas)
Körperobjekte (im Rahmen von Site Specific Version): Devi Saha
Licht: Sergio Pessanha
Technische Unterstützung: Gerald Pappenberger
Produktion: Marijeta Karlovic-Graf, Margot Wehinger
Internationale Distribution: Something Great. www.somethinggreat.de

Dank an Karin Harrasser und Marian Kaiser.

Koproduziert durch das tanzhaus nrw, ImPulsTanz, brut Wien und insert (Theaterverein).

DJ Set Track List:

Time Machines, "Psilocybin"
Electric Indigo, "Ntandathu"
Orphx, "Sever The Signal"
Peter Van Hoesen, "Hollow Eye"

insert (Theaterverein) wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.